In Himmighausen-Bahnhof liegt hinter hohen Bäumen versteckt und nur durch einen Fußweg erreichbar auf einer Anhöhe
eine kleine Kapelle.
Ihre
Geschichte in Kürze
skizziert: Durch einen Grundstücktausch erwarb die evangelische Kirchengemeinde ein Grundstück, das auf halber Höhe
des dem Bahnhof in Himmighausen gegenüberliegenden Berges lag. Dazu gehörte noch ein Landstreifen für
einen Zufahrtsweg von der Bahnhofstrasse her.
Auf einem Bruchsteinsockel wurde dann der nach Blockhausart gestaltete Oberbau der Kapelle errichtet. Das gesamte Holz wurde gestiftet, und zwar zur Hälfte von Freiherr von der Borch aus Holzhausen, und zur anderen Hälfte zusammen von Freiherr von Oeynhausen-Grevenburg und Graf Oeynhausen-Reelsen. Freiherr von der Borch setzte sich für die Überwachung und Durchführung des Himmighauser Kapellenbaus ein. Am 24. August 1933 wurde durch Generalsuperintendent D. Weirich, Münster, mit Predigt von Pfarrer Dönne über Psalm 132,7 ein schlichtes Gotteshaus, im Baustoff der Landschaft angepasst, eingeweiht.
In den vergangenen Wochen erhielt die Kapelle, die im Jahr 1951 um einen 5,90 m langen Anbau nach Westen erweitert und durch eine Schutzmauer gegen Erdrutsch gesichert wurde, einen neuen Anstrich. 1958 wurden Schwammschäden des Gebäudes beseitigt und gleichzeitig umfangreiche Umbauarbeiten geleistet.