„Alles, was Atem hat, lobe Gott“. Mit diesem Bibelwort, dem Thema des
Weltgebetstagsgottesdienstes 2010, laden uns Frauen aus Kamerun in
ihr Land ein.
Wem kommen da nicht Bilder von fröhlich tanzenden, trommelnden
Menschen aus Afrika in den Sinn – nach dem Motto: „Arm, aber
glücklich“?
„Alles, was Atem hat, lobe Gott.“
Die Frauen Kameruns empfinden das
Leben als das höchste Geschenk Gottes an die
Menschen. Für dieses Geschenk wollen sie
Gott loben, auch in schwierigen Situationen
und in ihrem Alltag.
Mit ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag stellen
sie uns ihr Land aus ihrem eigenen Blickwinkel
vor. Sie beschrei- ben, wie der Glaube ihren
Alltag bestimmt und wie sie bei den täglichen
Arbeiten und wichtigen Lebensereignissen mit
Gott verbunden sind.
„In Kamerun loben wir Gott auch in schwierigen Zeiten,“ heißt es in der
Gottesdienstordnung. Und das Leben ist in der Tat nicht leicht: Viele
Menschen haben pro Tag weniger als einen US-Dollar zur Verfügung.
Das entspricht etwa 0,70 Euro.
Unsicherheit, fehlende wirtschaftliche
Aussichten, Armut, Leid, Gewalt, Korruption und Machtmissbrauch
bestimmen den Alltag in diesem Land. 40 Prozent der Bevölkerung sind
jünger als 18 Jahre. Den Frauen, die sich für den Weltgebetstag in Kamerun
engagieren, liegt deshalb viel daran, dass sich die Situation junger
Menschen, vor allem junger Frauen, verbessert.
In diesem Sinne wollen wir am Freitag, 5.März, um 19:30 Uhr im katholischen Pfarrheim einen gemeinsamen Gottesdienst feiern. Evangelische und katholische Frauen aus Nieheim und Umgebung sind hierzu recht herzlich eingeladen. Den Abend wollen wir in gemütlicher Runde ausklingen lassen.
Das Vorbereitungsteam